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Wärmepumpentrockner Test 2016 – Testsieger

Testsieger & Bestseller 2016 Siemens WT46W261 im Test

Bosch WTW86271 im Test
Bosch WTW86564 – A ++ / 7 kg
Beko DPU 7306 XE Wärmepumpentrockner A+++
Miele TMB540WP D LW Eco
Gorenje D7465
Stiftung Warentest Testsieger 1,8 Gut AEG LAVATHERM T67680IH3 im Test


Nun hat Ihr alter Wäschetrockner den Geist aufgegeben. Oder Sie denken über eine Erstanschaffung nach? Die gute Nachricht: Der kostspielige Luxus hat ein Ende – mit einem der aktuellen Wärmepumpentrockner senken Sie Ihre Energiekosten so enorm, dass sich die Mehrkosten für die Neuanschaffung innerhalb weniger Jahre amortisieren. Die schlechte Nachricht: Sie haben die Qual der Wahl, denn der Markt ist inzwischen unüberschaubar. Mit unserem Wärmepumpentrockner Test erhalten Sie alle notwendigen Informationen – übersichtlich und mit nur einem Klick.

Sie finden auf unserer Seite alle wichtigen Begriffe zum Thema Wärmepumpentrockner verständlich und ausführlich erklärt. Wir zeigen auf, was außer dem sparsamen Betrieb noch für einen Wärmepumpentrockner spricht. Selbstverständlich stellen wir Ihnen die interessantesten Wärmepumpentrockner vor, nennen deren Besonderheiten und beurteilen das Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem bekommen Sie Einblicke hinter die Kulissen eines Wäschetrockner Tests. Mit unserer nützlichen Checkliste erleichtern wir Ihnen darüber hinaus die Kaufentscheidung.

Was ist ein Wärmepumpentrockner?

Der Wärmepumpentrockner ist im Grunde eine technisch verbesserte und weiterentwickelte Variante des Kondensationstrockners. Aufgrund innovativer und modernster Technologie ist das Wäschetrocknen mit einem Wärmepumpentrockner um ein Vielfaches effizienter und umweltschonender.

Nicht immer sind Wärmepumpentrockner direkt zu erkennen, denn vom Äußeren unterscheiden sie sich nicht von einem herkömmlichen Kondensationstrockner. Einige Hersteller werben deshalb mit dem Hinweis „Kondensationstrockner mit Wärmepumpe“ während andere ihre Geräte schlicht als Wärmepumpentrockner bezeichnen. Tatsache ist jedoch, sie heben sich von anderen Trocknern durch eine deutlich bessere Energieeffizienzklasse ab, die mindestens den Anforderungen der Klasse „A+“ entspricht.

Warum sind Wärmepumpentrockner so energieeffizient?

Energieeffizienz von Wäschetrockner als kondenstrockner oder energie starken WärmepumpeDie einfache Antwort lautet: Sie nutzen die Wärme der warmen Luft zum erneuten Aufheizen der abgekühlten Luft. Diese Wärme wird in einem geschlossen Kühlkreislauf gespeichert. Dort sorgt ein spezielles Kühlmittel für die Abkühlung des heißen Luftstroms und nutzt die gespeicherte Wärme zum erneuten Erhitzen der Prozessluft.

Dieses geschlossene System benötigt nur eine geringe Menge an Energie, denn es geht dabei kaum Wärme verloren. Sehr sparsame Geräte mit der besten Energieeffizienzklasse A+++ haben bei Verwendung des Standard-Baumwollprogramms einen Stromverbrauch von weniger als 1,3 kWh pro Trockengang. Zum Vergleich: Ein Wärmepumpentrockner mit A+ benötigt dafür rund 1,9 kWh Strom und ein herkömmlicher Kondensationstrockner mit der Energieeffizienzklasse B verbraucht für den gleichen Trockengang über 4,6 kWh Strom. Wie Sie sehen, ist das Einsparpotential enorm. Im Durchschnitt lassen sich mit einem Wärmepumpentrockner bis zu 45 % der Stromkosten gegenüber einem herkömmlichen Kondensationstrockner einsparen. Doch aufgrund modernster Technik bieten Wärmepumpentrockner durch eine komfortablere Handhabung und einem sorgfältigeren Umgang mit der Wäsche weitere wesentliche Vorteile.

Wird meine Wäsche auch richtig trocken?

Seien Sie versichert, die Wäsche wird mit einem Wärmepumpentrockner sehr gut getrocknet. Die Trocknungszeit ist aufgrund der energiesparenden Arbeitsweise aber länger als bei einem herkömmlichen Trockner. In der Regel können Sie zwischen verschiedenen Trocknungsgraden wählen. Beachten Sie jedoch, dass sich warme Wäsche generell „etwas feucht“ anfühlt.

Kommt Ihre Wäsche trotz einer geeigneten Programmwahl, wie beispielsweise „Schranktrocken“, feucht aus dem Trockner, helfen Ihnen unsere Praxistipps:

  • Je höher die Schleuderdrehzahl Ihrer Waschmaschine, umso weniger Restfeuchte befindet sich in der Wäsche. Dadurch sparen Sie Energie beim Trocknen. Allerdings verträgt nicht jede Textilie einen starken Schleudergang. Beachten Sie deshalb unbedingt die Hinweise auf den Pflegeetiketten der Kleidungsstücke.
  • Für eine gleichmäßigere Trocknung sollten Sie nur artverwandte Kleidungsstücke zusammen trocknen.
  • Vermeiden Sie eine zu große Menge Wäsche im Trockner. Das erleichtert ein gleichmäßiges Trocknen.
  • Verwenden Sie keinen Weichspüler, wenn Sie die Wäsche nach dem Waschen ohnehin in einem Wäschetrockner trocknen möchten. Dies ist überflüssig, denn im Trockner wird die Wäsche durch die Bewegung ohnehin weicher als beim Trocknen auf der Leine. Modelle mit Feuchtigkeitssensoren können Probleme mit Rückständen des Weichspülers bekommen. Diese Ablagerungen können die Sensoren aufgrund der Hitze im Trockner „verkleben“. Die Messung der Restfeuchtigkeit wird beeinträchtigt und ungenau, was Einfluss auf die Programmdauer hat. Wird der Trockengang zu früh beendet, ist die Wäsche noch nass. Sie können eventuelle Weichspülerrückstände in der Trocknertrommel mit einem weichen Tuch, getränkt in Essigwasser, abwischen.
  • Wenn Sie die Wäsche nach dem Trockengang ohnehin bügeln möchten, ist es nicht notwendig, diese vollständig zu trocknen. Im Gegenteil, sie lässt sich besser in einem leicht feuchten Zustand bügeln.
  • Wenn das Flusensieb verstopft ist, muss es gereinigt werden, denn es mindert die Trocknerleistung. Optimalerweise kontrollieren Sie dies nach jedem Trockengang
    Nach längerer Betriebszeit können sich Kalkablagerungen an der Düse des Luftstroms bilden. Auch diese lassen sich problemlos mit einem Tuch und Essigwasser entfernen.
  • Wenn der Behälter für das Kondenswasser voll ist, lässt die Trockenleistung des Trockners ebenfalls nach. Deshalb sollten Sie das Kondensat nach jedem Trockengang entsorgen.
  • Nutzen Sie anstelle des Kondenswasserbehälters eine Ablaufgarnitur, haben Sie zwar kein Problem mit einem vollen Kondenswasserbehälter, doch der Ablaufschlauch kann eventuell beschädigt oder an einer Stelle eingeknickt sein – damit wird das Ablaufen des Wassers verhindert.
  • Wenn die Trocknerleistung nachlässt, kann dies aber auch auf einen verschmutzten Kondensator hindeuten. Die Reinigung funktioniert bei jedem Modell auf eine andere Art und Weise. Die Vorgehensweise finden Sie in der Gebrauchsanleitung Ihres Wäschetrockners. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, achten Sie beim Kauf auf einen Wäschetrockner mit einem selbstreinigenden Kondensator. Dieser sammelt das Kondensat während des Trockengangs und reinigt damit am Programmende das Flusensieb und den Kondensator.

Können Bedienfehler ausgeschlossen werden und führen auch die genannten Tipps zu keiner besseren Trocknerleistung, liegt eventuell ein technischer Defekt vor. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Kundendienst des Herstellers.

Worauf Sie beim Kauf eines neuen Wärmepumpentrockners achten sollten

Beim Kauf eines Wäschetrockners sollten einige Dinge beachtet werden. Der Stromverbrauch und die Füllmenge sind zwei der wichtigsten Kaufkriterien. Diese und viele weitere hilfreiche Details können Sie dem EU-Energielabel entnehmen, mit welchem jeder Hersteller seine Modelle kennzeichnen muss. Allerdings unterscheiden sich die Energieetiketten geringfügig, denn es gibt für jede Trocknerart ein spezielles Label (Ablufttrockner, Kondensationstrockner und Gastrockner). Dennoch lassen sich die Geräte verschiedener Hersteller auf einfache Art und Weise miteinander vergleichen.

Wenn Sie den Austausch Ihres Wäschetrockners planen, dürfte Sie vor allem die Wirtschaftlichkeit der neuen Geräte interessieren. Schließlich möchten Sie mit einem neuen Wäschetrockner sicherlich Ihre Wäsche vor allem deutlich günstiger als bisher trocknen. Die Wäschetrockner sind in sogenannte Energieeffizienzklassen eingeteilt. Anhand der Energieeffizienzklasse erkennen Sie den Stromverbrauch eines Wäschetrockners. Die Einteilung reicht seit 2013 von „D“ bis „A+++“, und ab November 2015 dürfen nur noch Neugeräte mit einer Energieeffizienzklasse von „B“ oder besser verkauft werden. Unterhalb der Energieeffizienzklasse finden Sie auf dem EU-Energielabel die Angaben bezüglich des gewichteten Jahres-Energieverbrauchs in kWh auf Basis von 160 Standard-Baumwolltrockenprogrammen bei Teil- und Vollladung. Zusätzlich fließen auch der Stromverbrauch im nicht ausgeschalteten Zustand, also wenn die Wäsche noch nicht entnommen ist, sowie der Verbrauch im Aus-Zustand in die Berechnung mit ein. Die Energieeffizienzklasse – und damit der Stromverbrauch – ist für viele Verbraucher DAS entscheidende Kaufkriterium, vor allem, wenn es darum geht, einen vorhandenen Trockner zu ersetzen.

Wärmepumpentrockner besitzen mindestens die Energieeffizienzklasse A+ , ein großer Teil der aktuellen Modelle hat inzwischen sogar mindestens die Einstufung A++ . Geräte mit A+++ sind aktuell die sparsamsten Wäschetrockner auf dem Markt.

Gerade wenn Sie planen, den neuen Trockner in der Wohnung aufzustellen, sollten Sie bei einem Kondensationstrockner – dazu zählen auch die Modelle mit Wärmepumpe – die Kondensationseffizienklasse nicht außer Acht lassen. Denn sie zeigt, wie viel der Feuchtigkeit aus der Wäsche als Kondensat gesammelt wird und wie viel letztlich in die Umgebung entweicht. Heutige Geräte sollten mindestens der Kondensationseffizienklasse „B“ entsprechen.

Wie effizient ein Wärmepumpentrockner tatsächlich ist, zeigt sich erst in der Praxis. Ein wichtiges Kriterium ist deshalb für viele Verbraucher die Wahl eines bestimmten Trocknungsgrads. Meistens können Sie zwischen verschiedenen Stufen von „Bügelfeucht“ und „Trocken“ wählen. Es gibt einige Modelle, die zusätzlich leicht trocken und extra trocken beherrschen. Dabei gilt es zwischen zeit- und sensorgesteuerten Geräten zu unterscheiden. Letztere passen die Trockendauer dem tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche an und verkürzen das Programm bei Bedarf. Damit lässt sich nicht nur ein unnötiger Energieverbrauch, sondern auch das Verknittern sowie ein Eingehen der Textilien durch Übertrocknung vermeiden.

Damit die Trocknerleistung gewährleistet ist und Sie nicht immer wieder daran denken müssen, den Kondensator zu reinigen, suchen Sie nach einem Modell mit einer Selbstreinigungsfunktion. Sie erleichtert den Umgang mit dem Trockner und erspart Ihnen Zeit und höhere Energiekosten.

Selbstverständlich spielt auch das Fassungsvermögen des Wärmepumpentrockners eine wichtige Rolle. Trockner und Waschmaschine sollten aufeinander abgestimmt sein. Eine zu klein gewählte Trommel benötigt unter Umständen mehrere Trockengänge, was einen höheren Strombedarf zur Folge hat. Die Angaben auf dem EU-Label zeigen die maximale Füllmenge bei Beladung mit Baumwolle.

Wichtig ist auch ein leiser Betrieb, sofern Sie das Gerät in der Wohnung nutzen möchten. Angaben hierzu finden Sie ebenfalls auf dem Prüfzertifikat. In der Wohnung ist auch das Design des Wäschetrockners unter Umständen von Bedeutung. In der Küche möchten Sie eventuell eine einheitliche Küchenfront. Dann ist ein Einbau- oder unterbaufähiges Modell die richtige Wahl. Neben dem Aussehen hat die Handhabung und die Ausstattung einen entscheidenden Einfluss in der Praxis. Einige Trockner besitzen eine Selbstreinigungsfunktion, andere lassen sich über einen Timer steuern und die Zusatzfunktion Knitterschutz kann vor lästigen Falten schützen.

Wenn Sie sich für ein Modell entschieden haben, erkundigen Sie sich, ob die Lieferung kostenlos erfolgt. Beim Kauf im Online-Versandhandel erhalten Sie Ihren neuen Wäschetrockner in der Regel frei Haus geliefert, und auf Wunsch wird Ihr Altgerät gegen eine geringe Transportpauschale gleich kostenlos entsorgt.

Anhand einiger Kriterien finden Sie garantiert den passenden Wärmepumpentrockner.

Die verschiedenen Wäschetrocknerarten
Es gibt 3 Wäschetrocknerbauarten, die sich für die privaten Haushalte durchgesetzt haben.

Abluftwäschetrockner
Bei einem herkömmlichen Abluftwäschetrockner sorgt ein Heizstab für die Erwärmung der Luftströme. Mit Hilfe eines Ventilators wird die erwärmte Prozessluft durch die Waschtrommel geleitet. Die warme Luft nimmt die Feuchtigkeit der Wäsche auf, die Restfeuchte verdampft. Anschließend wird die teuer erwärmte Luft durch einen Schlauch ungenutzt ins Freie geleitet.

Kondensationstrockner
Anders bei einem Kondensationstrockner. Bei dieser Trocknerbauart werden zwei Luftströme genutzt. Wenn die Sättigungsgrenze der Luft mit Wasser erreicht ist, wird diese mit Hilfe von kühler Außenluft zum Kondensieren gebracht – Kondenswasser bildet sich. Während die zum Abkühlen genutzte Luft nun erwärmt an die Umgebung abgegeben wird, verbleibt die abgekühlte Luft im Trockner. Sie wird erneut kostspielig erwärmt und für den Trocknungsprozess wieder in die Waschtrommel geleitet.

Wärmepumpentrockner
Ein Wärmepumpentrockner gleicht einem Kondensationstrockner, allerdings gibt es nur den Prozessluftstrom im Trockner. Anstelle der kühlen Außenluft sorgt eine Wärmepumpe mit einem geschlossenen Kühlmittelkreislauf für das Abkühlen der Prozessluft. Ein großer Teil der Wärme aus der Luft wird im Kühlmittel gespeichert. Wie bei einem Kondensationstrockner entsteht beim Abkühlen der Luft-Kondenswasser. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Kondensationstrockner nutzen Wärmepumpentrockner die im Kühlmittel gespeicherte Wärme zum erneuten Erwärmen der Prozessluft und sparen damit sehr viel Energie.

Unser Fazit
Aus diesem Grund lässt sich ein energiesparendes Wäschetrocknen ausschließlich mit einem Wärmepumpentrockner realisieren. Nur auf diese Weise vermeiden Sie einen unnötig hohen Stromverbrauch. Zusätzlich nehmen Sie Rücksicht auf die Umwelt. Gerade in Zeiten permanent steigender Energiekosten lässt sich der Betrieb eines ineffizienten Wäschetrockners nicht einmal mehr ansatzweise mit einem günstigen Anschaffungspreis rechtfertigen. Betrachten Sie die enorm hohen Verbrauchskosten pro Jahr, werden Sie schnell erkennen, dass sich ein Wärmpumpentrockner bereits nach einer kurzen Betriebsdauer amortisiert. Einzig mit einem Wärmepumpentrockner sparen Sie dauerhaft Strom und entlasten Ihre Haushaltskasse.

Checkliste: Die wichtigsten Punkte vor dem Kauf eines Wäschetrockners
Nutzen Sie dazu unsere Übersicht:

  • Wie viel Platz steht für den Wäschetrockner zur Verfügung?
  • Benötigen Sie einen Front- oder Toplader?
  • Wie viel Fassungsvermögen wird benötigt? Das optimale Trocknervolumen hängt von der Wäschemenge und der Füllmenge Ihrer Waschmaschine ab.
  • Entscheiden Sie sich für ein Modell mit der Energieeffizienzklasse „A+“ oder besser.
  • Achten Sie auf eine Kondensationseffizienzklasse von mindestens „B“.
  • Ein selbstreinigender Kondensator erspart das Reinigen des Flusensiebs.
  • Besitzt das Modell eine Zeit- oder Sensorsteuerung? Eine Sensorsteuerung arbeitet energieeffizienter und wäscheschonender.
  • Passt das Aussehen des Trockners zur sonstigen Einrichtung?
  • Vergleichen Sie die Preise. Ideal eignet sich dazu das Internet. Dort finden Sie nicht nur die größte Auswahl, sondern auch den besten Preis.
  • Ist die Lieferung kostenlos?
  • Was passiert mit dem Altgerät?

Unter Berücksichtigung dieser Punkte finden Sie garantiert den passenden Wärmepumpentrockner.

Testergebnisse als Entscheidungshilfe
Bei der Auswahl eines neuen Wärmepumpentrockners muss sich der Kaufinteressent auf die Angaben der Hersteller verlassen. In der Regel hat er weder das Equipment, noch das Wissen oder die Möglichkeiten, einen Wäschetrockner auf Herz und Nieren zu prüfen. Das wird besonders deutlich an den Punkten Stromverbrauch und Effizienz. Zwei ganz wesentliche Eigenschaften, die einen sparsamen Trockner von einem ineffizienten unterscheiden.

Aus diesem Grund sind Tests wie von der Stiftung Warentest extrem hilfreich. Deren Tester nehmen die Kandidaten ganz genau unter die Lupe und vergleichen die unter Laborbedingungen gewonnenen Messdaten mit den Angaben der Hersteller.

Die Ergebnisse eines Wäschetrockner Tests zeigen alle wichtigen Bereiche eines Wäschetrockners. Sie geben Auskunft über die Wirtschaftlichkeit und die Qualität der Trockengänge, über die Handhabung und die Verarbeitung sowie den Sicherheitsaspekt der Geräte. Sie decken die Stärken, aber auch die Schwächen einzelner Modelle auf – alles, was für die Kaufentscheidung und den langjährigen Betrieb von Bedeutung ist.

Mit einem Test ersparen Sie sich stundenlanges und mühevolles Suchen auf verschiedenen Internetseiten und können alles einfach und schnell miteinander vergleichen. Sie bekommen alle wichtigen und notwendigen Details übersichtlich auf einen Klick präsentiert.

Wie oft muss ich meinen Wärmepumpentrockner säubern?
Für eine energieeffiziente Trocknung ist es wichtig, dass der Prozessluftstrom ungehindert den Trockner durchströmen kann. Ist beispielsweise das Flusensieb verstopft, führt dies zu einem höheren Energieverbrauch, eventuell wird sogar die Wäsche nicht optimal getrocknet. Aus diesem Grund sind wichtige Teile, wie eben dieses Flusensieb, nach jedem Trockengang zu reinigen. Dazu genügt es, dieses aus seiner Halterung zu entfernen und unter fließendem Wasser von den Textilrückständen zu befreien. Wenn sich nicht alles entfernen lässt, können Sie eine weiche Bürste verwenden. Manchmal sammeln sich auch Rückstände in der Halterung des Flusensiebs.

Leistungsmindernd kann sich auch ein voller Kondenswasserbehälter auswirken. Einige Modelle reagieren aber auch mit einem Programmabbruch. Um eine Programmstörung zu vermeiden, sollten Sie den Behälter ebenfalls nach jedem Trockengang entleeren. Mit Hilfe einer Ablaufgarnitur ersparen Sie sich das manuelle Entleeren.

Bei einfachen Modellen müssen Sie, abhängig von der Nutzung, regelmäßig den Wärmetauscher mit einem feuchten Tuch reinigen und anschließend trockenreiben. Neuere Geräte verfügen über eine Funktion zur Selbstreinigung. Dazu sammelt das Gerät das Kondenswasser und nutzt es nach dem Trocknen zum Reinigen des Kondensators. Wenn Sie die Möglichkeit haben, entscheiden Sie sich für ein Modell mit einem selbstreinigenden Kondensator. Dann müssen Sie sich um die Effizienz und die Pflege Ihres Wärmepumpentrockners keine Gedanken machen.

Unter Umständen können sich an den Feuchtigkeitssensoren Rückstände ablagern, sei es von einem Weichspüler oder durch Kalkablagerungen. Diese führen zu fehlerhaften Messdaten und die Programmautomatik kann die Feuchtigkeit in der Wäsche nicht korrekt bestimmen. Ein zu frühes Beenden oder eine Übertrocknung und damit übermäßige Belastung der Wäsche kann der Fall sein. Zum Entfernen benötigen Sie lediglich ein in Essigwasser getränktes Tuch. Reinigen Sie damit die Sensoren in der Trocknertrommel und die Düse für den Luftstrom, auch hier können sich Kalkablagerungen bilden.

Das Gehäuse des Wäschetrockners können Sie bei Gelegenheit mit einem feuchten Tuch abwischen.

Vorteile und Nachteile der Wärmepumpentrockner

aktuelle, innovative Technik, die gleichzeitig einen besseren Bedienkomfort und einen sehr schonenden Umgang mit der Wäsche bietet
Energieeffizienzklasse A++ oder besser
sparsamer als ein herkömmlicher Kondensations- oder Ablufttrockner
schnelle Amortisation der höheren Anschaffungskosten aufgrund der deutlich geringeren Verbrauchskosten
können in der gesamten Wohnung platziert werden, da sie keine Wärme abgeben und die Kondensationseffizienz bei guten Modellen über 90 % beträgt
als Top- und Frontlader erhältlich
umweltschonender als andere Trocknerarten

ein Trockengang dauert im Durchschnitt mindestens 2 Stunden und damit deutlich länger als bei einem herkömmlichen Kondenstrockner oder Ablufttrockner
höhere Anschaffungskosten, doch es gibt auch günstige Modelle

Erfahrungen mit einem Wärmepumpentrockner

Wer noch keinen Wärmepumpentrockner sein Eigen nennen konnte, holt sich verständlicherweise zunächst einmal Rat bei Verbrauchern, die bereits Erfahrung mit einem solchen Modell besitzen. Wertvolle Tipps liefern Produktbewertungen von uns. Beinahe immer berichten die Nutzer aus dem Alltag und nennen eventuelle Schwächen und die Stärken der Geräte. Oftmals erfahren Sie auch, wie kulant oder hilfreich der jeweilige Kundendienst arbeitet.

Aus diesem Grund ist es äußerst hilfreich, sich zusätzlich zu den unersetzlichen Testberichten einigen Erfahrungsberichten zu widmen und Meinungen aus dem Wasch- und Trockenalltag kennenzulernen.

Wie Testet Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest testet in unregelmäßigen Abständen Wärmepumpentrockner. Die ausgewählten Geräte werden im freien Handel anonym gekauft. Beurteilt werden vier Bereiche:

  • Trocknen
  • Handhabung
  • Umwelteigenschaften
  • Sicherheit und VerarbeitungSicherheit und Verarbeitung

Das Gesamturteil setzt sich aus diesen 4 Teilnoten im Verhältnis 50 : 30 : 15 : 5 zusammen. Damit auch Wäschetrockner mit unterschiedlichen Füllmengen miteinander vergleichbar sind, erfolgt die Bewertung pro kg Trockenwäsche.

Beim Trocknen kontrolliert die Stiftung Warentest die Einhaltung der geforderten Endrestfeuchte. Dazu werden 5 Trockengänge durchgeführt, bei denen auch die Programmdauer eine Rolle spielt. 3 Experten und 2 Nutzer beurteilen die Gebrauchsanweisung, außerdem die generelle Bedienung und Handhabung. Darunter das Be- und Entladen des Trockners sowie die Reinigung der Siebe. Der Stromverbrauch wird in allen Gerätezuständen gemessen, auch im Aus-Zustand. Und in Sachen Sicherheit wird unter anderem die Oberflächentemperatur geprüft. Außerdem gilt der Blick der Prüfer der Verarbeitung und eventuellen Verletzungsquellen.

Allerdings können besonders gravierende Mängel zu einer Abwertung führen, die sich negativ auf das Testurteil auswirken. Beispielsweise, wenn der Sicherheitsaspekt eines Modells im Betrieb mangelhaft ist. Ebenso führt ein extrem hoher Stromverbrauch zu einer Verschlechterung der Note, in diesem Fall im Bereich Umwelteigenschaften. Auch was die Pflege angeht, kann es zu einer Abwertung kommen: Erreicht das Modell beim automatischen Reinigen der Wärmepumpensiebe nur die Note ausreichend, wird die Note der Handhabung um eine halbe Note abgewertet.